Leanna (WFLWR-Schützling 2017)

17.01.2017

Unsere Prinzessin Leanna 😍!

Markus durfte unsere Leanna und ihre Familie natürlich schon persönlich kennenlernen! Er wurde von Leanna und ihrem Bruder Paul höflich an der Tür empfangen 😊 ihr kleiner Bruder schlief gerade!
Leanna erzählte beim ersten Kennen lernen, dass auch sie selbst jedes Jahr beim Kindermarathon mit ihrem großen Bruder Paul teilnimmt und dass sie keine Randstücke vom Kuchen mag😉!

Die Betreuung unserer Prinzessin Leanna übernehmen Markus und Sandra selbst!

Und nun zu Leannas Geschichte :

Kurz nach Leannas 3. Geburtstag veränderte sich ihr Verhalten, sie war zunehmend weinerlich, ängstlicher, hatte Schreiattacken ohne ersichtlichen Grund. Anfangs dachten wir an eine "kindliche Entwicklungsphase"... vielleicht auch Eifersucht auf ihren kleinen Bruder der Ende April zur die Welt kam....
Im September klagte sie immer öfter über Kopfschmerzen und dann auch über Übelkeit.
Kein Infekt oder anderes konnte festgestellt werden. Nachdem sie dann anfing zu erbrechen glaubten ihre Eltern an Migräne, da beide auch davon betroffen waren und gingen erneut ins Spital. Ein junger Arzt wurde hellhörig und empfahl ein MRT, Termin 25. September 2015.
Danach veränderte sich für die Familie alles. Sie wurden sofort mit der Rettung ins AKH überstellt. Die Diagnose war erschütternd und riss der Familie den Boden unter den Füßen weg. Ein äußerst seltener sehr aggressiver Tumor, 2007 erstmals benannt und keine Behandlungsprotokolle vorhanden. Dies wurde auch in aller Deutlichkeit gesagt und dass mit allem zu rechnen ist. Eine emotionale Achterbahnfahrt begann und nahm ihren Lauf...

Nach vielen operativen Eingriffen, Chemotherapien und Bestrahlung durfte Leanna im Jänner 2016 dann endlich erstmals nach Hause um die weiteren Therapien ambulant fortzuführen.
Leanna und ihre Familie hatten einen relativ ruhigen Frühling und Leanna blühte auf. Sie war einfach nur glücklich zu Hause zu sein. Und die Familie konnte bis auf einige Einschränkungen einen normalen Alltag leben.
Im Sommer dann ein Rückschlag!

Eine bis heute unerklärliche Abszessbildung unter der Schädeldecke. Leanna musste nochmals komplett geöffnet werden und alle Materialien von den ersten Operationen entfernt werden. Erneut kamen all die Ängste wieder hoch, die im Jahr zuvor alle in Schach hielten. Aber auch dies meisterte unsere kleine tapfere Maus mit einer unglaublichen Stärke!

Nun hoffen wir auf ein Ende dieses Martyriums im Frühjahr 2017 und dass die Familie in der Familientherapie einiges aufarbeiten kann. Es war eine unglaubliche harte Zeit nicht nur für unsere tapfere Leanna, auch für ihren großen Bruder Paul, den kleineren Luis und natürlich für die Eltern.